Tutorials – Gelände Wehrmauer

How to build Siege Walls

Hallo und herzlich Willkommen zu einem weiteren Tutorial von Jens.

Heute wollen wir euch zeigen, wie ihr mit wenig Aufwand, günstige und überzeugende Wehrmauern bauen könnt.

Und so sollen unsere mächtigen Wehrmauern später aussehen:

 

So soll unsere Belagerungsmauer später mal aussehen.
Siege Walls – click to enlarge
Schritt 1:

Hier eine Übersicht über die dazu verwendeten Materialien:

Styrodur, Holzleim, Heissdrahtschneider, Alufolie , Abtönfarbe, und Maler-Acryl

Im ersten Schritt werden die Mauerteile und Zinnen ausgemessen, auf das Styrodur aufgemalt und mit dem Tischheißdrahtschneider ausgeschnitten.
Bei den Maßen haben wir uns nach einem standard Fantasy-Warhammer Regiment gerichtet (10cm breit und 3cm tief).

 

Einzeichnen und Ausschneiden der Zinnen
Herstellung der Zinnen – click to enlarge

 

Schritt 2:

Für das perfekte Mauerfeeling werden im nächsten Schritt mit einem Hand-Heißdrahtschneider die Muster in das Styrodur geritzt. Kugelschreiber oder andere spitze Gegenstände wie Finger können selbstverständlich auch verwendet werden. Es dauert dann nur länger.

 

Mit dem Hand-Heißschneidestift oder Kugelschreiber etc. werden die Mauersteine eingeritzt.
Das Einzeichnen der Mauerung – click to enlarge

 

Als verantwortungslose Erwachsene möchten wir an dieser Stelle darauf hinweisen, dass wir SELBSTVERSTÄNDLICH bei offenen Fenstern gearbeitet haben und von einer noch erwachseneren Person beaufsichtigt wurden.

 

Schritt 3:

Um die Struktur des Steins noch besser zur Geltung zu bringen, wird mit Hilfe von zerknüllter Alufolie ein Steinmuster in das Styrodur gewalzt. Das Ergebnis ist ein überzeugendes Relief, das wie grob geschlagene Mauersteine ausschaut. Die Verwendung von Orangen oder Ähnlichem an dieser Stelle empfehlen wir nicht.

 

Mit Hilfe zerknüllter Alufolie werden nun Steinstrukturen in die Mauern gedrückt.
Steinstruktur mithilfe von zerknüllter Alufolie erzeugen – click to enlarge

 

Schritt 4:

Auf den folgenden Bildern zeigen wir nun, wie man alles richtig zusammenklebt.
Mit Hilfe von Holzleim und Verschnittresten stellt man eine gute Verbindung zwischen den einzelnen Mauerabschnitten her. Um den Härtungsprozess des Leims zu fördern und ein Verschieben der Wände beim Trocknen zu verhindern, kann man die Wände mit Holzstäbchen fixieren.
Die Löcher die dabei enstehen sind später nicht mehr sichtbar bzw. können mit Grünzeug bedeckt werden.

 

Mit Reststücken und Holzstäbchen werden die Wände verklebt und fixiert.
Korrektes Fixieren und Verkleben – click to enlarge

 

Schritt 5:

Im letzten Schritt, wenn der Leim gut durchgetrocknet ist, bepinselt man alles mit Abtön- und Acrylfarben und verschönert die Mauern mit Gras oder Ähnlichem. Ist die Farbe trocken, kann man durch Trockenbürsten, die zuvor mit verknüllter Alufolie mühsam einmassierte Steinstruktur, hervorragend herausarbeiten und gibt der Wehrmauer so den letzten Schliff.

Ein Tipp von uns:
Sichtbare Fehler und Fugen können sehr gut mit Gras und Moos bedeckt werden.

 

Nun kann alles nach belieben bemalt und gebürstet werden.
Grundieren und Trockenbürsten – click to enlarge
Schritt 6:
Auch wenn die Wehrmauern so weit fertig sind, können wir sie dennoch mit verschiedenen Moosen, Gräsern oder Erd-Effekten verschönern.

 

Ein Ensemble aus verschiedenen Abschnitten der Wehrmauer.
Der letzte Schliff – click to enlarge

Und fertig ist die Mauer.

Wir hoffen das dieses kurze Tutorial euch einen guten Einblick gegeben hat, wie wir bei uns im Club die Platten herrichten und Geländestücke herstellen.

Falls ihr Fragen oder Anregungen habt meldet euch bei uns! Oder besucht uns am Sonntag auf der Bitzbox! Unseren Stand werdet ihr aufjedenfall erkennen!